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Strinz-Margarethä Chronik

Chronik nach Jahren

1500–1599

50 überlieferte Jahre, 159 Einträge

1500

StM gehört vermutlich zum Amt Idstein.

Ereignisse

  • Die Rödel zu Reifenberg haben in StM ein Lehen von Nassau Idstein.
Quelle: H. Gensicke; Die Rödel von Reifenberg / Nass. Analen, Bd. 96, 1985, S. 240

1501

Ereignisse

  • Die Rödel zu Reifenberg haben in StM ein Lehen von Nassau Idstein.
Quelle: H. Gensicke; Die Rödel von Reifenberg / Nass. Analen, Bd. 96, 1985, S. 240

1502

Ereignisse

  • Die Rödel zu Reifenberg haben in StM ein Lehen von Nassau Idstein.
Quelle: H. Gensicke; Die Rödel von Reifenberg / Nass. Analen, Bd. 96, 1985, S. 240

1503

Ereignisse

  • Die Rödel zu Reifenberg haben in StM ein Lehen von Nassau Idstein.
Quelle: H. Gensicke; Die Rödel von Reifenberg / Nass. Analen, Bd. 96, 1985, S. 240

1504

Ereignisse

  • Die Rödel zu Reifenberg haben in StM ein Lehen von Nassau Idstein.
Quelle: H. Gensicke; Die Rödel von Reifenberg / Nass. Analen, Bd. 96, 1985, S. 240

1505

Ereignisse

  • Die Rödel zu Reifenberg haben in StM ein Lehen von Nassau Idstein.
Quelle: H. Gensicke; Die Rödel von Reifenberg / Nass. Analen, Bd. 96, 1985, S. 240

1510

Ereignisse

  • Johann von Stockheim, Propst des S. Ferrutius Stiftes zu Bleidenstadt, belehnt (verpachtet) den Grafen Adolf von Nassau, Herrn zu Wiesbaden und Idstein, mit Substituierung des Wilhelm Judden von Eltville, Amtmanns zu Wiesbaden mit den Lehen die Graf Philipp von Nassau-Idstein (Bruder des Graf Adolf) vom Stift innegehabt hatte, den zwei Vogteien zu Würges ("Wedriges") und Kirberg ("Kirppurg") und den Dörfern Strinz-Margarethä, den beiden Libbach ("Lydbach") und Hambach ("Hambach"). G. uff Montag nach dem achtzehenten tag = 14. Januar 1510.
Quelle: Hessisches Staatsarchiv, Wiesbaden, Abt. 131 Nr. U 240
  • Graf Adolf von Nassau, Herr zu Wiesbaden und Idstein, reversiert (verpflichtet) sich durch Wilhelm Judden von Eltville, Amtmann zu Wiesbaden, dem Propst Johann von Stockheim des S. Ferrutius Stiftes zu Bleidenstadt über Empfang der früher dem Grafen + Philipp von Nassau-Idstein (Bruder Adolfs) verliehenen Lehen, der zwei Vogteien zu Würges ("Wedriges") und Kirberg ("Kirppurg") und der Dörfer Strinz-Margarethä, der beiden Libbach (Lidbach) und Hambach (Hambach). G. uff Montag nach dem achtzehenten tag = 14. Januar 1510.
Quelle: Hessisches Staatsarchiv, Wiesbaden, Abt. 131 Nr. U 241
  • Lehen von Nassau-Idstein, Burglehen zu Idstein, 6 Malter Weizengülte von der Vogtei Würges, 6 Gulden zu Niederseelbach, 3 3/4 Gulden aus der Herbstbede zu Strinz-Margarethae und die Rietspach bei Idstein: Friedrich von Stockheim, + Philipps Sohn, Revers gegen Adolf Graf zu Nassau-Wiesbaden-Idstein.
Quelle: HHStAW 121 Nr. U von Stockheim

1513

Ereignisse

  • Johann von Stockheim, Propst des S. Ferrutius Stiftes zu Bleidenstadt, bestätigt dem Grafen Philipp von Nassau, Herrn zu Wiesbaden und Idstein die vom Stift herrührenden und zuvor dem Grafen Adolf von Nassau verliehenen Lehen (Verpachtung) , die zwei Vogteien zu Würges ("Wedriges") und Kirberg (Kirppurg) und die Dörfer Strinz-Margarethä, die beiden Libbach ("Lidbach") und Hambach ("Hannbach"). G. uff Sampstag nechst nach dem Sontag Quasimodogeniti = 09. April 1513
Quelle: Hessisches Staatsarchiv Wiesbaden, Abt. 131 Nr. U 251
  • Graf Philipp von Nassau, Herr zu Wiesbaden und Idstein, reversiert (verpflichtet) sich dem Propst Johann von Stockheim des S. Ferrutius Stiftes zu Bleidenstadt über Empfang der zuvor dem Grafen Adolf von Nassau etc. verliehenen Stiftischen Lehen, der zwei Vogteien zu Würges ("Wedriges") und Kirberg (Kirppurgk) und der Dörfer Strinz-Margarethä, der beiden Libbach ("Lidbach") und Hambach ("Hannbach"). G. uff Sampstag nechst nach dem Sontag Quasimodogeniti = 09. April 1513
Quelle: Hessisches Staatsarchiv Wiesbaden, Abt. 131 Nr. U 252
  • Lehen von Nassau-Idstein, Burglehen zu Idstein, 6 Malter Weizengülte von der Vogtei Würges, 6 Gulden zu Niederseelbach, 3 3/4 Gulden aus der Herbstbede zu Strinz-Margarethae und die Rietspach bei Idstein: Friedrich von Stockheim, + Philips Sohn, Revers zugleich für seine Brüder, gegen inserierten Lehnbrief des Grafen Philipp von Nassau-Wiesbaden-Idstein.
Quelle: HHStAW 121 Nr. U von Stockheim

1514

Obrigkeiten

Schultheiß: Hans Reich
(HStA W Cop.VIII,1514)

Ereignisse

  • Philipp Graf zu Nassau-Wiesbaden-Idstein gestattet, nachdem der bisherige Mühlenzwang der Hintersassen zu Strinz-Margarethä nach der Mühle zu Adolfseck zu Unzuträglichkeiten geführt hat, seinem Hintersassen Philipps zu String-Margarethä die Anlage einer Mühle daselbst mit Mühlenzwang der Hintersassen des Dorfes und unter der Bedingung der Leistung eines Erbpachtzinses von 3 Malter Korn Limburger Maß und 50 Eier zu dessen Sicherung. Privilegierter verpfändet eine Wiese in der Ribsbach, 3/4 Landes am Bleidenstädter Weg und einen an die Formwiese stoßende Wiese
Quelle: HHStAW 3001 Nr. 8 fol. 31

Für die nassauischen Eigenleute (Leibeigenen) gilt bis 1514 der Adolfsecker Mühlenbann. Bisher waren Strinzer Bürger gezwungen ihr Getreide in der Adolfsecker Mühle malen zu lassen. Graf Phillipp von Idstein gestattet seinem Untersaßen Philipp zu Strinz-Margarethen an diesem Ort (StM) eine Mühle zu bauen, in welcher die Bewohner malen zu lassen verpflichtet sein sollen. Der Müller muss dafür eine jährliche Pacht von 3 Malter Korn und 50 Ostereier (!) geben, aber mit Rücksicht auf die Kosten des Neubaus im ersten Jahr frei sein.

Stich von der Adolfsecker Mühle
Stich von der Adolfsecker Mühle

(Quellen: Geschichte von Nassau, Dr. Schiepke, K. Menzel, 1879, Band 6, Seite 526 - 527 / Urkunde vom 27.4.1514 im Cop. VIII. fol. 32 / Nassauische Analen)

(siehe auch unter Zinkenmühle)

  • Aus dem Jahre 1514 ist ein N. Enders (Emmerichs) bekannt der Schöffe in StM ist. (Quellen: Gemeindearchiv Hünstetten)
  • Im Jahre 1514 wird eine Heusen Stoffel als Güterbesitzer in StM erwähnt.

1520

Ereignisse

  • Bei der Verrechnung der Einnahmen der Herrschaft Idstein vom Weinschank auf "Kirben", vom "Kirchweingeld" und der Weinlieferung zu "Kirben" wird die Kirchweihe zu Strinz-Margarethä am 13. Juli 1520 (uff Freitag nach Margaretha) erwähnt.
Quelle: Nassauische Analen

1521

Bekannte Namensform

Strintz Margarethe

Quelle: Nassauische Analen

Ereignisse

  • 1521 ersteht die gräfliche Rentei in Idstein 600 Wiesbadener „Doppen" für die Strinzer Kirmes vom 21. Mai zum Gesamtpreis von anderthalb Gulden.
Quelle: Wiesbaden im Mittelalter/Seite 256/Otto Renkoff/1980

1524

Obrigkeiten

Pfarrer: Johannes Schiffer / Nicolaus Calciator

Ereignisse

  • Am 26.04.1524 erhält Pfarrer Johannes Schiffer vom Domkapitel zu Mainz, die Erlaubnis die Pfarrei mit Nicolaus Calciator zu permutieren (Red.: nachzubesetzen).
  • Pfarrer: Johannes Schiffer wird daraufhin erster luth. Pfarrer zu Usingen. Pfarrer Schiffer wurde in Elz bei Limburg geboren und heiratete 1528 Margaretha Chun (?). 1535 (jetzt schon Pfarrer in Usingen) fiel er dadurch auf, dass er beim Buchdrucker Christian Egenolff in Frankfurt eine Bibel kaufte und sie im Chor der Usinger Kirche anschmieden ließ.

"Uff dass jeder, wer Lust hat darinnen zu lesen sie findet"

1525

Obrigkeiten

Pfarrer: Nicolaus Calciator

Ereignisse

  • Die Eheleute Contz Peter, Mollers Sohn zu StM, verkaufen für 10 fl. der Kirche zu Idstein eine Rente von 1/2 fl. auf spezifische Ländereien in der Gemarkung StM am Dienstag nach Martini 1525.
Quelle: Hessisches Staatsarchiv, Abt. 133/101
  • Philipp Graf zu Nassau-Wiesbaden-Idstein verleiht seinen Hintersassen Weyners Henn zu Strinz-Margarethä die Mühle zu Adolfseck auf 3 Jahre gegen einen jährlichen Pachtkanon von 50 Malter Korn Mainzer Maßes
Quelle: HHStAW 3001 Nr. 8 fol. 47
  • Maller Philips, erster Müller von StM bürgt für Weyners Henn bei der Adolfsecker Mühlenpachtung. (Quelle Gemeindearchiv Hünstetten)

1527

Ereignisse

  • Die Gemeinde liegt mit dem Kloster Bleidenstadt wegen des Haferzinses im Streit.
Quelle: Nassauische Analen
  • Schultheiß, Schöffen und Gemeinden der Dörfer Strinz-Margarethä, Ober- und Niederliebbach und Hambach bevollmächtigen den Kilian Becker, Bürger zu Idstein, zu ihrer Stellvertretung in den Prozessen, den das Stift Bleidenstadt gegen sie wegen etlicher Haferzinsen bei dem Grafen Philipp von Nassau-Idstein angestrengt hat
Quelle: HHStAW 3001 Nr. 8 fol 14
  • Dechant Philipp Hilche von Lorch, Scholaster Wendel von Vilbel, Sänger Philipp Klüppel von Elkerhausen und das Kapitel zu Bleidenstadt geben dem Stiftsvikar Christian Becker von Weilburg als ihrem Syndikus Vollmacht, ihre Sache gegen die Gemeinden Strintz-Margarethae, Hambach, Nieder- und Ober-Libbach vor dem Grafen Philipp von Nassau zu Wiesbaden zu führen.
Quelle: HHStAW 14 Nr. U 180

1528

Ereignisse

  • Im Streit zwischen dem Stift Bleidenstadt und dem Pfarrer Camberger einerseits und der Gemeinden StM, Hambach und den beiden Libbach anderseits, wollen die Gemeinden 16 Säcke Hafer jährlichen Zinses dem Pfarrer verweigern. 1528 das Urteil gefällt, dass sie ihm 16 Säcke Hafer entrichten müssen.
Quelle: HStAW, 14, 840

1529

Ereignisse

  • Lehen von Nassau-Idstein, Burglehen zu Idstein, 6 Malter Weizengülte von der Vogtei Würges, 6 Gulden zu Niederseelbach, 3 3/4 Gulden aus der Herbstbede zu Strinz-Margarethae und die Rietspach bei Idstein: Philipp von Stockheim, + Friedrichs Sohn, Revers gegen Graf Philipp von Nassau-Wiesbaden-Idstein. Siegler: Aussteller.
Quelle: HHStAW 121 Nr. U von Stockstein

1536

Ereignisse

  • Strinz wird protestantisch (siehe auch im gleichnamigen Artikel)

1538

Ereignisse

  • Das Klosterstift Bleidenstadt hat 205 Gulden 6 Pfennige Einkünfte zu Dörsdorf, Eisighofen, Berghausen, Mudershausen, Allendorf, Berntrod, Kettenbach, Limbach, Berod, Wolmenbach, Bleidenstatt, Wehen, Strinztrinitatis und Strinz-Margarethä.
Quelle: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige, Bände 38-39, 1917

1539

Ereignisse

Strinz-Margarethä zahlt dem Stift St. Martin in Idstein 2 1/2 Goldgulden

Quelle: Die Stifte St. Walpurgis in Weilburg und St. Martin in Idstein / Neuauflage 1980
Die Stiftskirche St. Martin Idstein (Foto: Schwarzer)
Die Stiftskirche St. Martin Idstein (Foto: Schwarzer)

1544

Ereignisse

  • Graf Philipp von Nassau-Wiesbaden-Idstein beurkundet, daß vor seinem Amtmann Philipp von Grorod zu Idstein der Streit des Stifts Bleidenstadt gegen die Gemeinden des Strintzer Grundes: Strintz-Margarethae, Ober- und Niederlibbach und Hambach wegen der von den letzteren verweigerten 16 Sack Hafer für den Pfarrer von Bleidenstadt so geschlichtet worden sei, daß die Gemeinden nun jährlich 12 Sack zu liefern verpflichtet seien.
Quelle: HHStAW 14 Nr. U220 und 842

1545

Ereignisse

  • StM ist mit einem Nassau-Idsteiner Lehen der von Müllermark zu Miehlen (6 fl. Manngeld) belegt.
Quelle: Hessisches Staatsarchiv, Abt. 133 / Müllermark 2



Quittung aus 1545 über 6 fl. Manngeld
Quittung aus 1545 über 6 fl. Manngeld

1546

Ereignisse

  • Bei der Verrechnung der Einnahmen der Herrschaft Idstein vom Weinschank auf "Kirben", vom "Kirchweingeld" und der der Weinlieferung zu "Kirben" wird die Kirchweihe zu Strinz-Margarethä am 18. Juli 1546 (Sonntag nach Margaretha) erwähnt.
Quelle: Nassauische Analen

1550

Ereignisse

  • Die Kirchbaumeister des Stift St. Martin in Idstein kaufen am 11. November in Strinz 1 Gulden Gülte (Grundsteuer).
Quelle: Die Stifte St. Walpurgis in Weilburg und St. Martin in Idstein / Neuauflage 1980
  • Die Eheleute Kaspar Zimmermann zu Strinz-Margarethä verschreiben dem Stift Idstein unter Vorbehalt der Wiederlösung für 20 Gulden eine Rente von jährlich einem Gulden und stellen dafür benannte Immobilien zum Unterpfand.

(Quellen: Die Stifte St. Walpurgis in Weilburg und St. Martin in Idstein / Neuauflage 1980 / HStA Bestand 36 Nr. U 65)

Karte aus dem Jahre 1550
Karte aus dem Jahre 1550

1558

Ereignisse

  • Im Register der Baumeister des Stiftskirche St. Martin in Idstein erscheinen die Einnahmen der Himmelskirche an ständigen Pensionen in Höhe von 21 Gulden, 8 1/2 Albus aus neun Gemeinden, u.a. Strinz-Margarethä.
Quelle: Die Stifte St. Walpurgis in Weilburg und St. Martin in Idstein / Neuauflage 1980

1559

Bekannte Namensformen

Margreten Strincz

Ereignisse

  • Aus diesem Jahr ist ein Hilmer Kremers erwähnt. Dieser muss in Wiesbaden eine Zeugenaussage machen. Es geht um eine Forderung von Johan Engelmann (Schultheiß von Rauenthal) von 14 Gulden, die er dem "abgebrannten" Joachim Gaifpiczen geliehen hatte. Da Gaifpiczen mittlerweile gestorben war, ging die Forderung an seine Witwe über. Hier die Zeugenaussage von Hilmer Kremers im damaligen Wortlaut: Item sagt Kremes Hilmer von Margreten Strincz uf gethanen aid, das sichs begeben uf den Wißbader Kirbmontag des LVII ten jars, sei er sampt Kun Thomas mit Johann Engelmann in junker Joachim Gaispiczen haus kommen, sei er Gaißpicz seliger tot gewesen, doch noch unbegraben aldo gelegen; hab er Engelman an ihr gefordert 14 gulden, darauf sie ihme geantwort, sie hab ihm etliche stroe (Stroh) geben, sie bitte ihnen, er solt gedult gegen ihr tragen, sie wolte ihnen gutlich bezalen, sie wisse wol, das sie es ihm schuldig sei; weiter ihme nit wißlichen. Hier ein Übersetzungsversuch: Auf Eid sagte Kremes Hilmer aus Strinz-Margarethe, dass er am Wiesbadener Kerbemontag (10. Mai 1557) mit Kun Thomas und Johan Engelmann in das Haus von Joachim Gaispiczen gekommen ist. Gaißpicz sei tot aber noch nicht begraben dagelegen. Engelmann hat von der Witwe die 15 Gulden gefordert. Darauf antwortete sie ihm, sie habe ihm schon etliches Stroh gegeben (Anmerkung der Red.: Das Stroh war aber faul und nicht zu gebrauchen). Sie bitte ihn, dass er Geduld haben soll. Sie weiß, was sie ihm schuldig sei und sie will es auch bezahlen. Weiter ist ihm (Red.: Hilmer Kremer) nichts bekannt.
Quelle: Ältestes Gerichtsbuch der Stadt Wiesbaden

1560

Statistik

  • StM besteht aus 40 Haushaltungen.
Quelle: Nassauische Analen

Ereignisse

  • Baubeginn des Strinzer Pfarrhauses. (Quelle: Alte Strinzer Chronik) Red: Ob dieses Gebäude heute noch besteht ist nicht bekannt.
  • Barben Hilmann zahlt 1 Gulden, 15 Batzen und 12 Albus Pension an die Martinskirche von Idstein und 13 1/2 Albus an die Himmelskirche.
Quelle: HStA: Abt. 96,5
  • Caspar Zimmermann zahlt 1 Gulden Pension an die Martinskirche von Idstein.
Quelle: HStA: Abt 36,5

1565

Obrigkeiten

Pfarrer: Jacob Hauensteiner

Ereignisse

  • Lehen von Nassau-Idstein, Burglehen zu Idstein, 6 Malter Weizengülte von der Vogtei Würges, 6 Gulden zu Niederseelbach, 3 3/4 Gulden aus der Herbstbede zu Strinz-Margarethae und die Rietspach bei Idstein: Philipp von Stockheim, + Philipps Sohn.
Quelle: HStAW, 121, U von Stockheim 1565 Juli 9 b

1566

Obrigkeiten

Pfarrer: Jacob Hauensteiner

Statistik

Einwohner 180, davon 40 Untertanen

Quelle: Hessisches Jahrbuch der Landesgeschichte / Band 4 / 1990

Ereignisse

  • Ein Amtsverzeichnis gibt sicheren und endgültigen Aufschluss darüber das Strinz zum Verwaltungsbezirk "Amt Idstein" gehört.
Quelle: Landesgeschichtliches Infosystem Hessen / 2011

1568

Obrigkeiten

Schultheiß: Hans Enders (Emmerschen)

Ereignisse

  • Der Schultheiß Hans Enders nimmt an der Beisetzung des Grafen Balthasar von Nassau-Idstein teil.
  • Lehen von Nassau-Idstein, Burglehen zu Idstein, 6 Malter Weizengülte von der Vogtei Würges, 6 Gulden zu Niederseelbach, 3 3/4 Gulden aus der Herbstbede zu Strinz-Margarethae und die Rietspach bei Idstein: Philipp von Stockheim, + Philipps Sohn, Revers.
Quelle: HHStAW 121 Nr. U von Stockstein

1570

Obrigkeiten

Pfarrer: Peter

Ereignisse

  • Das Jahr 1570 ist außerordentlich heiß. Nach dem ersten Grasschnitt kann kein Hälmchen mehr hervorsprießen, so trocken sind schon die Wiesen. Niemand der lebenden Leute kann sich auf solch eine schlechte Heuernte besinnen.
Quelle: Wehen und sein Grund, Dr. Eduard Wilhelmi, 1957
  • Pfarrer Peter wird in einer Kirchenvisitation des Jahres 1594 als evangelischer Pfarrer in StM erwähnt. Dies ist der erste Nachweis von ev. Gottesdiensten in Strinz. Ob der im Jahre 1566 erwähnte Pfarrer Jacob Hauenstein schon ev. Glaubens war ist nicht bekannt.
Quelle: 800 Jahre StM, Horst Witt
  • StM leistet 15 Malter für den Altar St. Hieronymus des Stift St. Martin Idstein.
Quelle: Die Stifte St. Walpurgis in Weilburg und St. Martin in Idstein / Neuauflage 1980

1573

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

Ereignisse

  • StM muss als Ablösegeld von den Frondiensten, ab sofort jährlich 61 Taler an Nassau-Idstein zahlen. Dass dabei unser Dorf nach Breithardt (62 Taler) die 3. Stelle einnimmt, ist sicher ein Beweis dafür, dass es im Vergleich zu anderen Dörfern wirtschaftlich gut gestellt war.

1574-1577

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

1578

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

  • Graf Albrecht von Nassau als Vormund über Graf Johann Ludwig von Nassau-Wiesbaden vererbleiht die mit Erlaubnis des verstorbenen Grafen Philipp errichtete Mühle zu Strinz-Margarethä an Philipp Müller.
Quelle: HHStAW 3001 Nr. 32 fol. 22

1579

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

1580

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

Ereignisse

  • Auf den Filialen erhält der Pfarrer jede Kirb des Jahres 1 1/2 Wintzel weil dann die letzte Predigt da geschehen muss.

1581

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

1582

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

1583

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

Ereignisse

  • Adam Dornfelder befasst sich mit der Frage, ob ein Christ der Pest entfliehen darf und verneint sie.
Quelle: Abhandlung: Seuchen suchten Idstein heim

1584

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

1585

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

1586

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

Ereignisse

  • Der Dechant Gerhard Köth von Wanscheidt und das Kapitel des S. Ferrutius-Stiftes zu Bleidenstadt bestätigen dem Grafen Albrecht von Nassau-Saarbrücken etc. als Vormund des Grafen Johann Ludwig von Nassau, Herrn zu Wiesbaden und Idstein, die vom Stift herrührenden und zuvor dem Grafen Philipp von Nassau-Idstein verliehenen Lehen (Verpachtung), die zwei Vogteien zu Würges und Kirberg (Kyrburgk) und die Dörfer Strinz Margarethä, die beiden Libbach ("Liedbach") und Hambach. 15. September 1586
Quelle: Hessisches Staatsarchiv Wiesbaden, Abt. 131 Nr. U 338
  • Graf Albrecht von Nassau-Saarbrücken etc. (-Weilburg) reversiert (verpflichtet) sich als Vormund des Grafen Johann Ludwig von Nassau Herrn zu Wiesbaden und Idstein dem Dechanten und Kapitel des S. Ferrutius Stifts zu Bleidenstadt über Empfang der von diesem zu Lehen rührenden, vormals dem Grafen Philipp von Nassau-Idstein verliehenen zwei Vogteien zu Würges und Kirberg und der Dörfer Strinz-Margarethä, der beiden Libbach ("Liedbach") und Hambach. 15. September 1586
Quelle: Hessisches Staatsarchiv Wiesbaden, Abt. 131 Nr. U 339

1587

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal)

1588

Obrigkeiten

Pfarrer: Adam Dornfelder (Dorfenthaler; Durffendal); Hieremias Leo

Lehrer:

Um 1588 bis 1590 nimmt der Schulmeister Stein Abschied vom Schuldienst. Für seine Nachfolge bewirbt sich Petrus Biedenkopf. Die genaue Jahreszahl ist nicht bekannt.

Quelle: HStA W14 / 488

Ereignisse

  • Hieremias Leo aus Langenschwalbach hält auf der Synode von Idstein seine Probepredigt und unterwirft sich dem Examen, dass er wohl bestanden hat. Als Pfarrer Dorffenthalers Nachfolger wird er am 18. Dezember in StM als Pfarrherr eingesetzt.
  • Außerdem hatte sich der Pfarrer von Kettenbach, Heinrich Müller, auf die Stelle beworben. Er wurde aber wegen Bedenken abgelehnt.

1589

Obrigkeiten

Lehrer:

Um 1588 bis 1590 nimmt der Schulmeister Stein Abschied vom Schuldienst. Für seine Nachfolge bewirbt sich Petrus Biedenkopf. Die genaue Jahreszahl ist nicht bekannt.

Quelle: HStA W14 / 488

1590

Obrigkeiten

Lehrer:

Um 1588 bis 1590 nimmt der Schulmeister Stein Abschied vom Schuldienst. Für seine Nachfolge bewirbt sich Petrus Biedenkopf. Die genaue Jahreszahl ist nicht bekannt.

Quelle: HStA W14 / 488

1591 -1593

Obrigkeiten

Pfarrer: Hieremias Leo

1594

Obrigkeiten

Pfarrer: Hieremias Leo

Ereignisse

  • Bei der Kirchenvisitation wird für Strinz die Einrichtung einer Schule angeregt. Aber das Beispiel des Schulzen drang nicht durch. Er hatte 10 Gulden beisteuern wollen. Aber "viel under der gemeindt sind unwillig darzu".

(Alte Strinzer Chronik, Teil 1, Seite 36)

  • Außerdem wird festgelegt, dass der Strinzer Pfarrer jährlich 6 fl (fl=Flosin=Gulden) und 6 Stück Sandhafer, wofür er in Ansehung der geringen Salarii (Gehälter) das Pfarrhaus, das 1564 neu erbaut ist in Dach und Fach zu halten hat. Die Stiftsherren lösten also ihr Pflicht, das Pfarrhaus zu unterhalten, durch Haferlieferung ab. (Alte Strinzer Chronik, Teil 1, Seite 36)
  • An Einnahmen hat der Pfarrer die Opfer an den hohen Festtagen, für jede Taufe ein Huhn, für eine Beerdigung 1 Maß Wein. Dem Glöckner muss er an den hohen Festtagen eine Mahlzeit geben. (Alte Strinzer Chronik, Teil 1, Seite 36)

1595

Obrigkeiten

Pfarrer: Hieremias Leo

1596

Obrigkeiten

Pfarrer: Hieremias Leo

Schultheiß: Martin Rhull

1597

Obrigkeiten

Pfarrer: Hieremias Leo

1598

Obrigkeiten

Pfarrer: Hieremias Leo / Johann Papa

Ereignisse

  • Hieremias Leo stirbt an der Pest, nachdem er sich um die pesterkrankten Gemeindemitglieder gekümmert hat, ihm folgte Johann Papa, ein Hesse.

1599

Obrigkeiten

Pfarrer: Johann Papa