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Strinz-Margarethä Chronik

Kapitel

Vorwort

1 Abschnitt der Ortschronik.

Im Strinzer Lied, welches im Jahre 1945 vom damaligen Rektor Richard Weißer geschrieben wurde heißt es in der 1. Strophe:

„Strinz-Margarethä seltsam trautes Wort“

Ja, seltsam klingt es tatsächlich, wenn man den Ortsnamen Strinz-Margarethä (StM) erstmalig zu Ohren bekommt. Oft denken die Mitmenschen sie hätten sich verhört und fragen noch mal nach, wo man herkommt.

Vielfach wird berichtet, dass Leute denken, dass es sich dabei um einen Frauen- und nicht einen Ortsnamen handelt.

Auch mir ist es seinerzeit so ergangen als man mich als Rheingauer fragte, wo denn meine neue Freundin her sei. Ich antwortete natürlich mit „Strinz-Margarethä“, woraufhin mit entgegnet wurde:

„Ich wollte nicht wissen wie sie heißt, sondern wo sie herkommt.“

Auch mich als „Neubürger“ (echter Strinzer wird man wohl nur mit Geburt), ich lebte mittlerweile 4 Jahre in StM, bewegte im Jahre 2010 die Frage, wo denn Strinz seinen seltsamen Namen her hat.

Ich fing an zu recherchieren und fand immer mehr Informationen zum Ort. Diese stellte ich nach und nach in einer Internetpräsenz ein, um so viel Interessenten wie möglich, Zugang zu den Erkenntnissen zu gewähren. Dies bis zum Jahre 2019.

Immer schärfer werdende Anforderungen an Copyright, Datenschutz, Urheberrechten etc., die für einen Laien kaum noch zu überblicken schienen, zwangen mich dazu die Internetpräsenz wieder aufzugeben.

Doch die vielen Erkenntnisse, Geschichten und Erlebnisse der Strinzer Bürger über die Jahrhunderte hinweg sollten damit nicht verloren gehen. Ich beschloss daher alle gesammelten Information in eine Buchform zu pressen. Das Ergebnis meiner Bemühungen halten Sie nun in Händen oder können sie sich auf dem heimischen PC anschauen.

Geschichte kann man nicht neu erfinden, insofern war ich bei meinen Recherchen auf Informationen angewiesen, die schon einmal niedergeschrieben wurden. Hier sei auch den Strinzer Bürgern gedankt, die schon einige Chroniken verfasst haben. An dieser Stelle sei z.B. die Chronik des Turnvereins, der Freiwilligen Feuerwehr oder des ehemaligen Männergesangvereines erwähnt. Sehr geholfen haben mir auch die Chroniken des ehemaligen Rektors Weißer geholfen, die er in den 1940er Jahren während seiner Dienstzeit verfasst hat. Als Grundlagen seiner Recherchen dienten z. B. die Kirchenchroniken oder die Schulchronik. Gerade in Bezug auf die Schulchronik sind die Recherchen von Herrn Weißer sehr wichtig, da diese nach dem 2. Weltkrieg verloren ging und die Informationen sonst nicht mehr nutzbar wären.

Weitere Quellen für Informationen aller Art bezog ich z. B. aus dem Hessischen Staatsarchiv, unterschiedlichsten Publikationen in Büchern und Zeitschriften, die ich über die Funktion Google-Book ermitteln konnte, bis hin zu persönlichen Gesprächen mit Strinzer Bürgern.

Wo dies möglich war, habe ich in dieser Chronik die Informationen mit Quellenangaben hinterlegt.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern in dieser Chronik

Ihr Frank Schwarzer

Strinz-Margarethä im Jahre 1945
Strinz-Margarethä im Jahre 1945